Evgenia Fölsche - Musik
Das Klavier:
- Chopin: Nocturnes
- Chopin: Scherzi
- Scarlatti: Klaviersonaten
- Schubert/Liszt: Ständchen
- Schubert/Liszt: Auf dem Wasser zu singen
- Schubert/Liszt: Frühlingsglaube
- Schubert/Liszt: Gretchen am Spinnrade
- Schubert: Klavierstücke
- Schubert: Klaviersonaten
- Mozart: Klaviersonaten
- Beethoven: Klaviersonaten
- Liszt: Figaro Fantasie
- Liszt: Rhapsodie Espagnole
Musik mit Evgenia Fölsche – Willkommen im musikalischen Kosmos der Pianistin & Programmgestalterin, in dem drei starke Bereiche vereint werden: kinderfreundliche Konzerterlebnisse, klassisches Klavierrepertoire und Liedprogramme mit Tiefe. Auf dieser Seite finden Sie den Einstieg in jedes dieser Felder – mit direktem Zugang zu Detailseiten.
Programme im Überblick
- Kinderprogramme – Mitreißende Konzertformate für Kinder: Märchen, Hör-Aufgaben, zwei Klaviere oder vierhändig, Erzähler oder Erzählerin, Bühnenbild, Schnee, Musik zum Mitfühlen.
- Klaviermusik – Soloklavierprogramme von Barock über Klassik bis Romantik und Moderne: Scarlatti, Mozart, Chopin, Beethoven u.a.
- Klavierlied – Liedprogramme mit Klavierbegleitung: von Schubert über Schumann bis Strauss und Rachmaninow; poetisch und interpretatorisch tief.
Ihr Einstieg
Ob Sie ein Familienkonzert, ein Abendprogramm mit klassischer Soloklaviermusik oder einen thematischen Liederabend planen – hier finden Sie den passenden Bereich. Jede Teilrubrik bietet detaillierte Informationen, Hörbeispiele und Programmvorschläge.
Kontakt zur Programmgestaltung
Planen Sie ein Konzert oder eine Themen-Reihe mit Evgenia Fölsche? Gerne beraten wir Sie bezüglich Programmwahl, Besetzung, Einsatzort und thematischem Konzept. Kontakt aufnehmen
Hinweise & Organisation
- Alle Programme lassen sich an Alter, Raum und Publikum anpassen.
- Abläufe und Besetzungen (z. B. zwei Klaviere, vierhändig, Erzähler) werden individuell abgestimmt.
- Für Schulen, Bibliotheken oder Spielstätten sind pädagogische Begleitmaterialien auf Anfrage erhältlich.
Klaviermusik von Bach & Scarlatti bis zur Moderne – ein kurzer Überblick
Vom barocken Cembalo bis zum modernen Konzertflügel: Die Klaviermusik spannt einen weiten Bogen aus Stil, Klang und Ausdruck. Hier die wichtigsten Stationen – kompakt und übersichtlich.
Barock: Bach & Scarlatti
Johann Sebastian Bach macht das Tasteninstrument mit dem Wohltemperierten Klavier zum Ort kontrapunktischer Meisterschaft; Inventionen, Sinfonien und Suiten schulen Artikulation und Stimmführung. Domenico Scarlatti komponiert über 500 einteilige Sonaten – voll Virtuosität, kühner Harmonik, Gitarren- und Kastagnetten-Anklängen. Klangideal: Klarheit, Präzision, tänzerische Energie.
Klassik: Haydn, Mozart, Beethoven
Die Sonate wird zur Leitform. Haydn entwickelt motivische Arbeit und Witz, Mozart verbindet Gesanglichkeit und Transparenz. Bei Beethoven wächst das Klavier zum „Orchester“: dramatische Kontraste, weite Dynamik, formale Kühnheit (Pathétique, Appassionata, Hammerklavier).
Romantik & Impressionismus
Das 19. Jahrhundert entdeckt das „Ich“: Chopin (Nocturnes, Préludes, Etüden) veredelt Klang und Fingerkunst; Liszt sprengt Formen, erfindet die sinfonische Klangfläche; Schumann zeichnet Charakterbilder, Brahms bündelt Dichte und Wärme. Später malen Debussy und Ravel mit Farben, Modalität und feinen Pedalschattierungen.
20. Jahrhundert & Moderne
Das Klavier wird Labor und Schlagwerk: Bartók (Rhythmus, Volksmusik), Prokofjew (Stahlglanz), Schostakowitsch (Ironie/Pathos). Cage erweitert das Instrument (präpariertes Klavier), Messiaen erkundet Farbe und Zeit. Später reichen die Strömungen von Minimal Music (Reich, Glass) bis zu spektralen und neoromantischen Ansätzen.
Zum Einstieg hören
- Bach: Wohltemperiertes Klavier (Auswahl)
- Scarlatti: Sonaten (z. B. K. 141, K. 380)
- Mozart: Sonate C-Dur KV 545
- Beethoven: Appassionata op. 57
- Chopin: Préludes op. 28 (Auswahl)
- Debussy: Clair de Lune / Estampes
- Bartók: Im Freien / Sonate Sz. 80
So zeigt sich die Wandlungsfähigkeit des Instruments: vom klaren barocken Geflecht bis zur experimentellen Klangskulptur der Gegenwart – stets zwischen Intimität und orchestraler Weite.